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    von Veröffentlicht: 18.05.2011 10:13     Seitenaufrufe: 892 
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    Das social network "Diskussionsforum-Online" heißt alle Besucher und Mitglieder willkommen. Unser Moderatorenteam ist ständig bemüht, diese Internetplattform auszubauen und zu verbessern. Auch steht unser Team allen Mitgliedern und Gästen stets mit Rat und Tat zur Seite. Über unseren Kontaktbereich kann jedermann an ein Mitglied der Administration herantreten. Wir werden alle Anfragen / Mitteilungen zeitnah beantworten.

    Auf unserer neuen Internetplattform findet man (fast) alles, was man sich von einem modernen social network erwarten kann: Informationen, Diskussionen, öffentliche und private Bereiche, Interessengruppen, Spaß, Spiel und Unterhaltung. Wir wünschen unseren Besuchern und Mitgliedern viel Spaß mit unserem Internetauftritt und sind dankbar für konstruktive Kritik, Anregungen und Verbesserungsvorschläge.

    Bereits jetzt verzeichnen wir monatlich zwischen 16.000 und 20.000 Besucher auf unserer Internetpräsenz. Viele von ihnen gehören mittlerweile zu unserem Stammgästen und informieren sich täglich über die Neuigkeiten auf unserer Plattform.


    Aus Sicherheitsgründen können hier nur registrierte Mitglieder Beiträge veröffentlichen, wofür wir um Verständnis bitten. Leider haben wir in der Vergangenheit die Erfahrung machen müssen, dass es (zu) viele Soziopathen gibt, die unter dem Deckmantel der Anonymität im Internet ihren merkwürdigen Veranlagungen freien Lauf lassen und Texte veröffentlichen, die wir auf unserer Internetplattform nicht lesen wollen.

    Ansonsten wird die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit bei uns sehr hoch gehalten. Konträre Meinungen sind nicht nur erlaubt, sondern sogar erbeten. Ein Diskussionsforum, und das ist ja ein wesentlicher Bestandteil unseres social networks, lebt nun einmal von der (gesitteten) verbalen Auseinandersetzung. Hierzu braucht's natürlich aktive Mitglieder und Diskussionsteilnehmer, die sich auch lebhaft einbringen.

    Mitmachen ist kinderleicht und lohnt sich: Einfach im Forum registrieren (hierfür braucht's nur eine reale EMail-Adresse, das Geburtsdatum (wegen jugendschutzrechtlicher Bestimmungen) und einen selbstgestricken Nickname). Kurz nach der Registrierung erfolgt die Freischaltung durch unser Admin-Team und dann kann in die Tasten gehauen werden, was die Tastatur hergibt.

    Unser Team
    alfons1249 KaterMinko Wuzi

    heißt alle Mitglieder und Gäste nochmals recht herzlich willkommen!
    von Veröffentlicht: 18.11.2011 21:35
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    Seit 40 Jahren, oder ist es länger, ich kann mich nicht erinnern, tat ich alles, was ich konnte, um den Menschen Häuser, Spitäler, Schulen zu geben, und wenn sie hungrig waren, gab ich ihnen Essen. Ich wandelte sogar bei Bengasi die Wüste in Ackerland um; ich behauptete mich gegen die Attacken jenes Cowboys Reagan. Als er meine Adoptivtochter, die ein Waisenkind gewesen war, tötete, hatte er versucht, mich zu töten, stattdessen tötete er jenes arme, unschuldige Kind. Dann half ich meinen Brüdern und Schwestern aus Afrika mit Geld für die Afrikanische Union; tat alles, was ich konnte, um den Menschen das Konzept einer wahren Demokratie zu verstehen helfen, in der Einwohnerausschüsse unser Land regieren.

    Aber das war nie genug, wie einige mir sagten, ...
    von Veröffentlicht: 26.09.2011 20:20     Seitenaufrufe: 44 
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    Musikkabarett mit Gabi Lodermeier & Harald Helfrich „München du aufplatzte Weißwurscht“



    Einen feinwürzig schwarz-gelben Coupletgenuss an hausgemachtem Senf von und mit GABI LODERMEIER & HARALD HELFRICH präsentiert der Kulturkreis Ramersdorf-Perlach am Samstag, 22. Oktober 2011 ab 19.30 Uhr in der Konzerthalle beim Schulzentrum Perlach-Nord an der Quiddestraße 4.


    Die Kabarettistin Gabi Lodermeier und der Musiker und Komponist Harald Helfrich haben sich für dieses münchnerisch-musikalische Programm gesucht und gefunden. Beide mit mehrjähriger klassischer Gesangsausbildung, großer Bühnenerfahrung und der bayerischen Sprache bewaffnet, kommentieren sie das Lokalkolorit der Landeshauptstadt stimmlich auf ungewöhnliche Weise.

    ...
    von Veröffentlicht: 26.09.2011 20:04     Seitenaufrufe: 67 
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    Hugo Strasser & Wallpaper-Jazzband in Concert



    Am Samstag, 15. Oktober 2011, Beginn 19.30 Uhr, erwartet Sie ein Jazzkonzert der Spitzenklasse, sozusagen ein „Jazz-Schmankerl“ in der Konzerthalle beim Schulzentrum Perlach-Nord an der Quiddestraße 4 in München-Neuperlach.

    Europas Swing-Legende schlechthin, HUGO STRASSER, trifft sich zum 5. Mal konzertant mit der „Wallpaper Jazzband“. Über Hugo Strasser etwas zu schreiben, hieße „Eulen nach Athen tragen“.

    Die Münchener WALLPAPER JAZZBAND, eine der ältesten Hot-Jazzbands Münchens, entstand 1959 an der Münchener Oberrealschule in der Schwanthalerstrasse und übte in einem Tapetenwarenlager, daher der Name. Sie erwarb sich erste Meriten 1962 und 1963 als beste Band Bayerns. Sie war Preisträger beim Amateur-Jazzfestival in Düsseldorf. International glänzten Sie 2003 bei der Jazzwoche in Burghausen, sowie 2008 beim „Jazzfrühling“ in Kempten.

    Steffi Denk lehrt nicht nur als Dozentin für Gesang und Stimmbildung an der Regensburger Musik-Akademie, sie ist auch eine begnadete Sängerin, Entertainerin und Moderatorin. Auf den großen Bühnen Deutschlands ist sie zu Hause und bekannte Orchester bereichert sie mit Ihrer Stimme. Sie begeisterte mit Max Greger und dem SWF-Orchester sogar in Berlins Friedrichstadt-Palast.




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    von Veröffentlicht: 02.09.2011 16:29     Seitenaufrufe: 153 
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    Die Türkei ist wieder mal beleidigt (2. September 2011, Autor: Clemens Wergin)

    Es ist die türkische Außenpolitik, wie wir sie in den vergangenen zwei Jahren kennengelernt haben: Wenn es um Israel geht, neigt die Regierung von Recep Tayyip Erdogan zu wohl kalkulierten Wutausbrüchen. Nun wurde gar der israelische Botschafter des Landes verwiesen und alle bilateralen Militärabkommen wurden ausgesetzt. Auslöser der Krise ist ein nun bekannt gewordener UN-Bericht über das israelische Aufbringen der Gaza-Flottille am 31. Mai 2010, bei dem 9 Menschen starben. Dieser Bericht kritisiert zwar das Vorgehen der israelischen Soldaten auf der „Mavi Marmara”, stellt sich aber in den meisten Punkten auf die Seite Israels. Da wäre es irgendwie logischer gewesen, die Türkei hätte UN-Mitarbeiter ausgewiesen anstatt den israelischen Botschafter.
    Die Blockade Gazas sei rechtens und angemessen, heißt es in dem UN-Bericht. Israel habe die Blockadebrecher auch in internationalen Gewässern abfangen dürfen. Außerdem werden Zweifel angemeldet an dem Organisator der Flotte, der islamistischen IHH, die gute Kontakte ins türkische Regierungslager unterhält. Ankara hätte auch laut UN mehr tun können, um die Eskalation im Vorfeld zu verhindern.Das ganze ist also eine veritable Ohrfeige für die Türkei von einer Organisation, die gemeinhin nicht gerade als Freund Israels bekannt ist. In Ankara verlangt man seit Wochen ultimativ eine Entschuldigung von Israel für die türkischen Toten, was Jerusalem verweigert. Der UN-Bericht empfiehlt Israel nur, „angemessenes Bedauern” über den Vorfall auszudrücken. Das hat Regierungschef Benjamin Netanjahu gegenüber der Türkei schon getan und auch die Bereitschaft zur Entschädigung für die Familien der Toten erklärt. Deshalb ist die von Ankara nun betriebene Eskalation schlicht inakzeptabel und es wäre wünschenswert, wenn dies etwa auch von der Bundesregierung klar zum Ausdruck gebracht werden würde.
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    von Veröffentlicht: 23.08.2011 11:53     Seitenaufrufe: 591 
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    Am Fr., 19. August 2011, 19.30 Uhr, war es soweit: "Die Springer" traten mit ihrem Programm "Unplugged" beim Strandcamping Waging am Waginger See auf. Der Erlös der Veranstaltung ging an die Kinderkrebshilfe Balu.














    Viel Spaß beim Anschauen wünscht Euch:
    KM
    von Veröffentlicht: 20.08.2011 13:46     Seitenaufrufe: 709 
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    2. Strandcamping Waging am See,
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    Am Fr., 19. August 2011, 19.30 Uhr, war es soweit: "Die Springer" traten mit ihrem Programm "Unplugged" beim Strandcamping Waging am Waginger See auf. Damit erfüllte sich der Geschäftsführer der Strandcamping GmbH, Hr. Andreas Barmbichler (Andi), nach eigenen Angaben einen Herzenswunsch.

    Es war ihm und seinem Betreibsleiter Niki Jebinger (Niki) deutlich anzumerken, wieviel Kraft ihnen, und dem gesamten Strandcamping-Team, auch die diesjährige Hauptsaison wieder gekostet hat. Dennoch waren alle Beteiligten mit voller Begeisterung bei der Sache und gaben sich letztendlich auch dem Rhytmus der ausgezeichneten Band "Die Springer" hin.

    Der Eintritt zu der Veranstaltung war kostenlos und für das leibliche Wohl wurde ausreichend gesorgt. "Die Springer" boten eine CD und handschriftlich signierte Plakate zum Verkauf an. Sämtliche Einnahmen dieses Konzerts spendete Andi Barmbichler der Kinderkrebshilfe Balu, wofür man ihm und dem ganzen Strandcamping-Team höchsten Respekt zollen sollte.

    Das Diskussionsforum-Online wird sich baldmöglichst auch mit der Kinderkrebshilfe Balu in Verbindung setzen und ihnen einen kostenlosen Bereich auf unserem Internetportal anbieten, da diese Organisation noch über keine eigene Internetpräsenz verfügt. Nach Rücksprache mit den anderen Mitgliedern des Diskussionsforum-Online werden wir auch weitergehende Unterstützung der Kinderkrebshilfe Balu anbieten.

    Die Veranstaltung hatte vier absolute Highlights:
    • Zum einen war es das erste Event, das unter dem schmiedeeisernen Pavillon im Badepark des Strandcamping Waging am See stattfand, den der leider bereits verstorbene Gründer des Strandcamping, Hr. Sebastian Schuhbeck, noch selbst angefertigt hatte,
    • dann wurden sämtliche Einnahmen im Zusammenhang mit dieser Veranstaltung der Kinderkrebshilfe Balu gespendet (was nicht die erste und sicher auch nicht die letzte Spendenaktion unseres Andi war - schon der Erlös aus dem Wolfgang-Ambros-Konzert während der Festwoche ging, neben weiteren Spenden, an die Kinderkrebshilfe),
    • die Abendstimmung am Waginger See war phantastisch, das Wetter hielt trotz Gewitterstimmung bis zum Schluss aus, und
    • die (geschätzten) 1.000 Zuschauer gerieten bei dem Auftritt der "Springer Unplugged" schier aus dem Häuschen.

    Selbstverständlich war ich als Berichterstatter auch vor Ort und habe mich redlich bemüht, dieses tolle Event im Bild und Ton festzuhalten. Hier meine Digitalfotos (die Filmclips folgen zu einem späteren Zeitpunkt):

    Die Fotostrecke umfasst drei Kapitel. Am Ende eines jeden Kapitels befindet sich rechts unten ein kleiner, stilisierter Pfeil, den man anklicken muss, um zum nächsten Kapitel zu gelangen!


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    von Veröffentlicht: 19.08.2011 13:11     Seitenaufrufe: 247 
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    FAT-Finger ? oder Alles GOLD !!?

    Unerwartet war der DAX-Durchmarsch nicht ganz, allenfalls nach dem "Zwischenhoch" der letzten Tage. Ob es wirklich ein FAT-Finger war, diente wohl eher der Gemütsberuhigung, als der Erklärung dieser - in Wahrheit - scharfen Korrektur über die wirtschaftlichen Aussichten der nahen Zukunft. Zur Erinnerung> BÖRSE nimmt immer die wirtschaftlichen Aussichten, Prognosen der Erträge, vorweg!!

    So gesehen ist kein FAT-Finger der schlimme Finger, sondern die veränderte Einschätzung eben auch in die wirtschaftlichen Aussichten (unter dieser amateurhaften Polittruppe) in Deutschland. Tatsächlich hat längst Ernüchterung eingesetzt über den wirtschaftlichen Höhenflug.

    Doch vorsorglich hatte ich mich längst mit einem "Fallschirm" ausgerüstet. Indem ich "Short" auf den DAX gehe, steigt dessen Wert überproportional. Also - ehrlich gesagt - ich würde gern das Ding in seiner vollen Wirkung entfaltet sehen. Bitte, warum nicht mal die 4.500er Marke des DAX testen? Tony Cash kassiert dann gerne richtig ab. Das macht jeder Trader, und wenn nicht, ist er selber schuld, wenn's die Kurse in die Hose gehen.
    ...
    von Veröffentlicht: 17.08.2011 22:54     Seitenaufrufe: 128 
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    Die Wasserrutsche stand im Badepark, in der Nähe des Strandkurhauses, ca. um 1992 rum.
    1985 fand am Strandkurhaus ein Luftmatrazenrennen statt.
    Das alte Sanitärgebäude zwischen der Caesar und der Davidstraße.
    von Veröffentlicht: 17.08.2011 08:52     Seitenaufrufe: 551 
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    Nicht von Boetticher ist unmoralisch, sondern die kollektive Fantasie der Öffentlichkeit (15. August 2011, Autor: Richard Herzinger)

    Was ist das nun wieder für eine Orgie bigotter Heuchelei? Was, bitte schön, soll denn an dem Verhalten des schleswig-holsteinischen CDU-Spitzenkandidaten Christian von Boetticher so anstößig sein, dass er dafür seine politische Laufbahn aufgeben
    musste? Wofür muss er sich vor laufender Kamera auf demütigende Weise in tränenreich aufgelöster Reue wälzen? Der Politiker hatte vor einem Jahr eine – inzwischen sogar längst beendete – Beziehung zu einer damals 16-Jährigen Na und? Mit einer 16-Jährigen geschlechtliche Beziehungen zu unterhalten ist, wenn beide Seiten sie freiwillig eingehen und kein Abhängigkeitsverhältnis besteht, völlig legal. Über die geistige Reife der jungen Frau, die inzwischen ja immerhin bereits 17 sein müsste, wissen wir nichts und haben wir uns kein Urteil anzumaßen. Da von Boetticher ledig ist, hat er mit seiner “Affäre” nicht einmal eine Ehepartnerin betrogen, und nirgendwo steht geschrieben, dass sich ein Mann nicht in eine sehr viel jüngere Frau verlieben dürfte (oder umgekehrt). Was in Teufels Namen soll denn daran nun unmoralisch sein? Wächst die Moralität einer Beziehung (im Fall von Boettichers konsequent abwertend “Affäre” genannt) etwa mit der Geringfügigkeit des Altersabstands zwischen zwei Liebespartnern?
    ...
    von Veröffentlicht: 16.08.2011 16:30     Seitenaufrufe: 58 
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    Hatte die Linke doch Recht? (15. August 2011, Autor: Clemens Wergin)


    Man kann ja viel über Frank Schirrmacher sagen und seine zum Teil überdrehten Thesen. Aber es lässt sich kaum bezweifeln, dass er ein untrügliches Gespür hat für Themen, die auf der Straße liegen. Nun hat er in der konservativen Frankfurter Allgemeinen eine provozierende Frage gestellt. Nämlich die, ob die Linken nicht tatsächlich Recht hatten, dass der Kapitalismus nur ein Projekt für die Reichtumsgewinnung ohnehin privilegierter Schichten ist.

    Stichwortgeber für Schirrmacher ist Charles Moore, konservativer Kolumnist des britischen Daily Telegraph. Der hatte vor einigen Wochen genau jene Frage gestellt, ob der Liberalismus nicht eigentlich nur ein Täuschungsmanöver der Eliten sei, um ihren ständig steigenden Reichtum zu rechtfertigen und diesen mit einem moralisch-ideologischen Mantel zu umhüllen (hier und hier).

    Nun könnte man es sich leicht machen und auf gut britisch-utlitaristische Art eine Rechnung aufmachen. Da würde man dann immer noch eine haushohe Überlegenheit der Marktwirtschaft feststellen. Denn selbst, wenn man den Wohlstandsverlust der letzten Jahre mit einberechnet, schneidet der Marktliberalismus immer noch um Längen besser ab als jedes andere Wirtschaftssystem, das in der Geschichte ausprobiert wurde. Die Öffnung der Märkte in vielen Teilen der Welt nach dem Fall des Kommunismus hat einen in der Menschheitsgeschichte beispiellosen Wohlstandsgewinn zur Folge gehabt. Noch nie konnten so viele Menschen in so kurzer Zeit aus der Armut befreit werden.
    ...
    von Veröffentlicht: 11.08.2011 15:19     Seitenaufrufe: 155 
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    Jude sein gefährdet Ihre Gesundheit! (10. August 2011, Autor: Gideon Böss)

    Dass es niemanden wirklich stört, wenn ein Mann ein Kind angreift, weil dieses eine jüdische Kopfbedeckung trägt, ist eines der Rätsel des „Nie wieder“-Landes. Vor einigen Tagen wurde ein Junge attackiert, weil er durch seine Kippa als Jude erkennbar war. Der Täter flüchtete, der Junge ging zur Polizei, der Vorfall wurde in zwei, drei Zeitungen kurz erwähnt, fertig.

    Kann es sein, dass die Politik kein Interesse daran hat, solche Fälle groß zu thematisieren? Vielleicht, weil man dann zugeben müsste, dass Davidsterne und Kippot ein Sicherheitsrisiko für den Träger sind? Im Grunde müsste es Plakate geben, die im Stile der Zigarettenwerbung warnen: Jude sein gefährdet Ihre Gesundheit! Wer das für übertrieben hält, kann ja zum Beispiel die Betreiber jüdischer Lebensmittelläden und Lokale fragen, die meist nicht lange durchhalten, weil die Fensterscheiben regelmäßig eingeschlagen und die Hauswände mit antisemitischen Parolen beschmiert werden. Jüdisches Gemeindeleben ist ohnehin nur unter Polizeischutz möglich und Michel Friedmann erhält nicht aus dem Grund Personenschutz, weil er ein anstrengender Schwätzer ist, sondern weil er ein anstrengender und jüdischer Schwätzer ist.
    ...
    von Veröffentlicht: 11.08.2011 15:13     Seitenaufrufe: 92 
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    Unruhen in Britannien oder: schuld sind immer die anderen (10. August 2011, Autor: Clemens Wergin)

    Egal ob der Amoklauf in Winnenden, das Massaker in Norwegen oder nun die Unruhen in Großbritannien: Kaum hat sich die Öffentlichkeit von einem ersten Schock über bis dato undenkbare Verbrechen erholt, läuft unweigerlich die Interpretationsmaschine an. Weil wir es nicht ertragen, dass sich menschliche Handlungen gängigen Interpretationsmustern entziehen, muss den Ereignissen irgendeine Sinnstruktur unterlegt werden, die das Geschehene in bekannte Schubladen einordnet. Das macht sie geistig leichter verdaulich und handhabbar.
    ...
    von Veröffentlicht: 11.08.2011 15:07     Seitenaufrufe: 122 
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    Mit dem Mauerbau zimmerte sich der Kommunismus den eigenen Sarg (9. August 2011, Autor: Richard Herzinger)

    Fünfzig Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 erinnert in der deutschen Hauptstadt kaum noch etwas an die niederdrückende Realität der über 28 Jahre währenden Teilung der Stadt. Berlin hat sich – ungeachtet sozialer und wirtschaftlicher Strukturschwächen – zu einem aufregenden kosmopolitischen Zukunftslabor entwickelt, zum “angesagten” Anziehungspol für junge, kreative Geister aus aller Welt. Sie wollen sich Zuversicht und Freude nicht von den Schatten der Vergangenheit verdüstern lassen – und das ist im Grunde gut so. Bezeugen doch Lebensfreude und Experimentierlust, die von der einst zerrissenen Metropole wieder Besitz ergriffen haben, täglich den Triumph unbezwinglichen Freiheitswillens über die Baumeister einer totalitären Utopie, die qua Einmauerung ihrer Bevölkerung die Geschichte anhalten und jede gesellschaftliche Eigenbewegung zum Stillstand bringen wollten.
    ...
    von Veröffentlicht: 11.08.2011 13:45     Seitenaufrufe: 72 
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    Europa, die große Party ist vorbei (9. August 2011, Autor: Clemens Wergin)

    Fast anderthalb Jahre dauert die europäische Finanzkrise nun schon an. Und mit jedem beschlossenen Rettungspaket, das sich wenige Wochen später als nicht ausreichend zur Beruhigung der Kapitalmärkte herausstellt, wird die Sache teurer. Und auch unlösbarer. Inzwischen hat man das Gefühl, dass viele Wirtschaftsexperten sich nur noch in zirkulären Argumentationsketten bewegen. Einerseits sollen die überdehnten Staaten sparen, andererseits sollen sie ihre Wirtschaft nicht abwürgen, um sich mit Wachstum aus der Staatspleite zu finanzieren. Angesichts der prekären Wirtschaftslage in vielen europäischen Problemländern wird aber beides gleichzeitig kaum gehen.
    Und so verändern sich znehmend die Vorzeichen der Krisendebatte. Während es in der Finanzkrise 1.0 - nach der Lehmann-Pleite - darum ging, systemrelevante Banken zu retten und die Formulierung vom “too big to fail” zum geflügelten Wort wurde, müssen wir uns nun, da auch Italien zu wackeln beginnt, wohl an einen neuen Begriff gewöhnen: too big to be saved. Anders als in der Finanzkrise 1.0 gibt es nämlich keinen “lender of last resort” mehr, der ein Sicherheitsnetz ausbreiten könnte, wenn die Staaten selbst ins Wanken geraten. Nicht einmal Deutschland könnte das mehr leisten.
    ...
    von Veröffentlicht: 08.08.2011 10:51     Seitenaufrufe: 247 
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    Stuttgart 21 oder: Die “Wutbürger”-Dämmerung (7. August 2011, Autor: Richard Herzinger)

    Eine Mehrheit der Baden-Württemberger befürwortet einer Umfrage zufolgeden Bau des Bahnhofsprojekts Stuttgart 21. Demnach sind 50 Prozent der Befragten snach dem erfolgreichen sogenannten Stresstest für den 4,1 Milliarden Euro teuren Umbau des Stuttgarter Kopfbahnhofs in eine unterirdische Durchgangsstation, aber nur 35 Prozent dagegen. Im Großraum Stuttgart liege der Anteil der Befürworter sogar bei 58 Prozent. Die Mär, die S21-Gegner repräsentierten die authentische Stimme “der Bürger” gegen eine böse Verschwörung der politischen und wirtschaftlichen Eliten, lässt sich demnach nicht mehr aufrecht erhalten. Allerdings befürworten 51 Prozent der Befragten auch den Vorschlag des Schlichters Heiner Geißler, Kopf- und Tiefbahnhof zu kombinieren. Wie beide Ansichten zusammen gehen sollen, ist eines der Rätsel dieses sonderbaren Lokalkonflikts, der in den deutschen Medien in eine Bedeutungshöhe aufgeblasen wurde, als ginge es hier um Wohl und Wehe der gesamten Republik. Womöglich genießt der Geißlersche Vorschlag ja so viel Zustimmung, weil die Leute hoffen, so würden beide Seiten endlich zufrieden sein und man müsste von dem nervtötenden Dauergetöse um die weltbewegende Entscheidung zwischen unter- oder überirdischen Gleisen endlich nichts mehr hören. Eine weitere Steigerung dieser Privinzposse ins Groteske scheint nämlich mittlerweile kaum noch denkbar. Doch noch ein bisserl mehr an martialischer Überhöhung geht dort, wie wir jüngst erfahren mussten, offenbar jederzeit.

    ...
    von Veröffentlicht: 04.08.2011 19:46     Seitenaufrufe: 147 
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    4. Teddy Tupelo
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    Teddy Tupelo mit seiner Elvis-Performance am 31. Juli 2011 beim Straßenfest des Cafe "Icarus" in München-Riem. Teddy Tupelo präsentierte Rock'n Roll vom Feinsten.


















    ...
    von Veröffentlicht: 04.08.2011 10:46     Seitenaufrufe: 162 
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    Die FDP schafft sich ab (1) (3. August 2011, Autor: Richard Herzinger)

    Nach der jüngsten Forsa-Sonntagsfrage dümpelt die FDP weiterhin bei 3 Prozent dahin. Gut, Umfrageresultate sind noch lange keine Wahlergebnisse, und bei anderen Instituten mag die Ausbeute der FDP ein klein wenig freundlicher ausfallen. Zudem ist sie in ihrer Geschichte zu oft totgesagt worden, als dass man sich zu früh auf ihren Untergang festlegen sollte. Freilich hat sie auch noch nie in so kurzer Zeit einen derartig dramatischen Absturz in der Wählergunst erlebt. Und es gibt andere Indikatoren, die es nicht ausgeschlossen erscheinen lassen, dass wir derzeit Zeugen der letzten Schnaufer der FDP sein könnten.

    Da ist zunächst der lange erwartete, dann aber mit ungeschickter Eile vom Zaun gebrochene und schließlich in Halbherzigkeit missratene Generationswechsel an der Spitze der Partei. Christian Lindner, Philipp Rösler und ihre Mitstreiter hatten sich ihn eigentlich ganz anders – und viel später -vorgestellt. Durch mittelfristige Programmarbeit wollten sie den programmatisch-ethischen Unterbau der FDP in Richtung eines “ganzheitlichen Liberalismus” erweitern und das Image der Liberalen damit von der einseitigen öffentlichen Wahrnehmung als “Steuersenkungspartei” befreien. Dazu hatte die “junge Garde” um Lindner und Rösler 2009 einen Sammelband veröffentlicht, der die Botschaft verbreiten sollte: Seht her, der Liberalismus hat sehr wohl wertefundierte Antworten auf allen politisch-gesellschaftlichen Feldern der Gegenwart parat. Mit der Ausarbeitung eines neuen Grundsatzprogramms bis 2012 sollte dieser Impuls inhaltlicher Erneuerung dann fest in der Partei verankert werden.

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    von Veröffentlicht: 02.08.2011 13:15     Seitenaufrufe: 143 
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    DIE AKTUELLE GESETZGEBUNG: Buttonlösung gegen Internetabzocke kommt

    Das Europäische Parlament will den Verbraucherschutz im Internet stärken. Dazu hat es sich für eine europäische Richtlinie ausgesprochen, die wirksamen Schutz vor Kostenfallen bietet. Die angedachte Buttonlösung soll Kostenfallen im Internet einen wirksamen Riegel vorschieben. Es soll sichergestellt werden, dass nur zahlen muss, wer die Kostenpflicht kennt. Internetanbieter werden verpflichtet, über den genauen Preis zu informieren, unmittelbar bevor der Verbraucher seine Bestellung aufgibt. Verbraucher sind nur zur Zahlung verpflichtet, wenn der Bestellbutton unmissverständlich und gut lesbar auf die Zahlungspflicht hinweist. Unseriösen Geschäftsmodellen wird mit der Neuregelung der Boden entzogen.
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    von Veröffentlicht: 02.08.2011 11:12     Seitenaufrufe: 82 
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    Nachricht aus der wirklichen Welt: Der Islamismus ist auf dem Vormarsch (31. Juli 2011, Autor: Richard Herzinger)


    Während hierzulande sogenannte “Islamkritiker” (zur Kritik und Differenzierung dieses schwammigen Schlagworts siehe hier) von einschlägigen publizistischen Leuchten pauschal als geistige Anstifter des Massenmörders von Oslo und Utøya angeprangert werden, während parallel dazu, wie kaum anders zu erwarten war, antisemitische Verschwörungstheorien über die Hintergründe der grauenvollen Bluttat ins Kraut schießen (und von den unvermeidlichen “Antizionisten” das perfide Gerücht gestreut wird, bei dem norwegischen Attentäter handele es sich um einen “Israelfreund”), gehen draußen in der wirklichen Welt von unserer redundanten “Debattenkultur” weitgehend unbeachtete, aber für unsere Zukunft einschneidende Dinge vor sich. Der Vormarsch des radikalen Islamismus nimmt nicht nur in Ägypten (siehe hier), sondern auch in Tunesien (siehe hier) immer bedrohlichere Formen und Ausmaße an.
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