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Thema: Videobeweis - Videoüberwachung

  1. #11
    Inselkaja
    Gast

    Blinzeln AW: Videobeweis - Videoüberwachung

    Die rechthaberische Art des Teddy ist schon sehr penetrant.
    Zu Katers Beitrag habe ich lediglich geschrieben, dass es Kater treffend beschrieben hat. Sonst nix. Manchmal hilft genaues Lesen. Auch wenn es nur ein Satz ist.

    Zu dem Brandstifter:
    Erstaunlich, dass Teddy immerhin zugibt, dass dass er 60 Autos angezündet hat. Mittlerweile sollen es aber 100, i.W. Einhundert Autos gewesen sein, deren Beschädigung er gestanden hat
    Ob es nun mittelbar oder unmittelbar Videobeweise gibt, spielt nun wirklich keine Rolle. Gäbe es überhaupt keine Videoüberwachung, hätte man ihn wohl nicht fassen können .
    Gelle.
    Jetzt fehlt nur noch, dass man diese Brandstiftungen verteidigt. Mit Bodenseewasser hätte man auch nicht löschen können.

  2. #12
    teddy
    Gast

    AW: Videobeweis - Videoüberwachung

    Na was soll denn das Gekeifer. Klingt ja fast so wie ein altes Waschweib.

    Halten wir aber mal fest. Der Täter wurde nicht bei der Tatausführung gefilmt. Also dienen die Aufnahmen nicht dazu ihn zu überführen. Müssen dies auch gar nicht, da er inzwischen gestanden hat. Demzufolge muss auch kein Teddy irgend etwas zugeben. Er wurde also indirekt bei der Anreise zu seinem Tatort per Video registriert.

    Zudem geht es in dem Thread hier nicht um Brandstifter in Berlin und anderswo, sondern um die Videoüberwachung im Allgemeinen und ihre rechtliche Fragwürdigkeit. Schließlich werden nicht nur mögliche Straftäter mit dieser Methode überwacht.

    Bei meinem damaligen Einwand - der Beitrag ist schon eine ganze Ecke her bis ihn Inselkaja wieder ausgegraben hat, ging es um das übersteigerte Sicherheitsbedürfnis eines Privatmanns der mit seiner Videoüberwachung gleich auch noch die halbe Nachbarschaft mit überwachte.

    Auch hier gilt doch wieder die alte Weisheit: Wer lesen kann ist klar im Vorteil!

  3. #13
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    AW: Videobeweis - Videoüberwachung

    Es stellt sich aber die Frage, ob man den Richtigen als Täter gefaßt hat.
    Denn obwohl er im Loch sitzt (sitzt er doch hoffentlich ? ? ?), wird in Berlin (aber auch anderswo) fleißig weiter gekokelt.
    Wenn es bei den (in meinen Augen völlig unsinnigen) Diskussionen um die Rechtmäßigkeit von privaten oder gar staatlichen Videoüberwachungen und/oder -beweisen geht, so ist das Ablehnen der Anerkennung dieser eine höchst verwerfliche absolute staatliche Strafvereitelung.
    Kleines Beispiel:
    Hier bei uns hat ein Bauunternehmer, der regelmäßig trotz intensivster (von den Behörden unverständlicherweise verweigerten) Be- und Überwachungsmaßnahmen von äußerst dreisten Dieben "besucht" wurde/wird, eine Viedeoüberwachungsanlage montieren lassen, mit deren Hilfe er der Polizei eindeutige Beweisaufnahmen der Vorgänge und auch der beteiligten "Personen" vorlegen konnte.
    Selbst diese wurden/werden nicht verwertet werden können (dürfen), weil die Gesetze so saumäßig schlecht für den Opferschutz (speziell und auch allgemein) ausgearbeitet sind.
    Selbst auf die Gefahr hin Widerspruch zu ernten, würde ich dem Geschädigten vorschlagen, auf privater Basis die Verurteilung und Bestrafung der (eindeutig zu erkennenden) Täter durchzuführen.
    Anders kann man in diesem Land der begrenzten Unmöglichkeiten (sprich (auf gut deutsch) : Scheißstaat) gar nicht mehr zu seinem Recht kommen.
    Beste Beispiele der totalen Unrechtmäßigkeit sind auch die in dieser Woche laufenden Rechtsfälle in einer nachmittäglichen TV-Gerichts-Show über Miet- und Nachbarschaftsstreitigkeiten (KM kann da ja ein sehr trauriges Lied von singen).
    Der Autokokler würde bei mir sämtliche Kosten für die gegrillten Fahrzeuge aufgebrummt bekommen und unter Aufsicht diese auch sträflich abarbeiten dürfen.
    Selbst wenn später noch ein Täter gefaßt werden würde, würde dieser ebenfalls für die Gesamtkosten aufkommen dürfen und jeder andere der noch dazukommen würde, ebenfalls.
    Die Videoüberwachung von Straßen und Plätzen, die zu Straftaten mißbraucht werden oder auf denen es auch nur dazu kommen könnte, muß zwingend ausgeweitet werden und der unsäglichen Diskussion darüber, ein gesetzliches (für die Opfer positives) Ende gesetzt werden.
    Wissen ist Macht aber nichts wissen macht nichts!

    Ich weiß, daß ich nichts weiß!

  4. #14
    Inselkaja
    Gast

    AW: Videobeweis - Videoüberwachung

    Das muß ich Alfons grundsätzlich recht geben. Allerdings möchte ich keine "englischen" Verhältnisse haben, wo jeder auf Schritt und Tritt videoüberwacht wird. Es muß bei den Überwachungen schon gezielt gearbeitet werden.
    Ich bin auch gegen das fotografieren von Kennzeichen beim Parken in Tiefgaragen oder kostenpflichtigen Parkplätzen.
    In letzter Zeit stelle ich fest, dass z. B. in Palma auf den Parkscheinen das Kennzeichen mit abgedruckt wird.

  5. #15
    Inselkaja
    Gast

    AW: Videobeweis - Videoüberwachung

    Aber Alfons schießt da wieder übers Ziel hinaus.
    Selbst wenn später noch ein Täter gefaßt werden würde, würde dieser ebenfalls für die Gesamtkosten aufkommen dürfen und jeder andere der noch dazukommen würde, ebenfalls.
    Das geht nach rechtsstaatlichen Grundsätzen natürlich nicht.

  6. #16
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    AW: Videobeweis - Videoüberwachung

    Hallo KM,

    das passte gut ! Vor wenigen Tagen wurde mir von einem Mieter bekannt,
    das es in 'meiner' TG-Anlage insges. NEUN Einbrueche/Diebstaehle gab und
    ein weiterer Mieter teilte mir von einem in der letzten Woche stattgefundenen
    Einbruch/Diebstahl mit !

    Sofort hatte ich dem Chef der Hausverwaltung eine Video-Ueberwachung vorgeschlagen,

    der unerwartet zurueckhaltend reagierte, von wegen rechtlich NICHT moeglich und

    kaum erfolgversprechend !!

    Heute frueh habe ich andere mir bekannte Objekte mit Video-Ueberwachung als

    Beweis der Moeglichkkeit angegeben. Haette ich DEINE Rechts-Expertise zuvor

    gekannt waere die als Anhang mitgesandt worden. Nun wart ich erst mal "seine"

    Reaktion ab .... und dann folgt dein sauber gemachter Ueberblick ueber die

    Problematik der Ueberwachung !!



    P.S. In Bangkok wird jedes Stundenhotel ueberwacht, alle Haeuser, mein 17-geschossiges

    Apartmenthaus ueberwacht jede Etage, das ges. Garagenhaus, hat 24 h jeweils 3-4 Guards,

    abgesehen von "Putzen" und technischen Maintenance-Service !

    Keiner der vielen Edel(stein)-Condominium's, eher unterdurchschnittlich, viele Thais, Chinesen,

    Japaner, etc. nur eine knappe handvoll hier arbeitender 'Weissgesichter'.

    Sicher ?? Sehr Sicher !!! auch fuer eine schon sehr klapprige Rentnerin, die hier wohnt.

    PPS. Schon jede Taxe, die hier vorfaehrt wird von einer niedrigangebrachten Camera

    registriert, wen stoert's ? Niemand. Theoretisch haette aufgrunddessen sogar der Taxi-

    fahrer ermittelt werden koennen, wenn eine Bekannte hier gewohnt haette ?

    Sie verliess nach Zahlen des Betrages rasch das Taxi und vergass eine Tasche mit 10.000 Baht !

    Fuer Viele ein gutes Monatsgehalt !!?

    Gruss und Dank

    T.C.
    "FALLS FREIHEIT UEBERHAUPT ETWAS BEDEUTET, DANN BEDEUTET SIE DAS RECHT DARAUF,
    DEN LEUTEN ZU SAGEN, WAS SIE NICHT HOEREN WOLLEN"
    GEORGE ORWELL

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